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Übersicht Verlegearten

Grundsätzlich werden drei Verlegearten unterschieden:

  • Dünnbettverlegung auf erhärteter Lastverteilungsschich

  • Mittelbettverlegung auf erhärteter Lastverteilungsschicht

  • Dickbettverlegung auf frischer Lastverteilungsschicht

Bei den genannten Verlegearten wird in Verlegung auf erhärteter sowie auf nicht erhärteter, frischer Lastverteilungsschicht unterschieden.
Bei schwankenden Untergründen (z. B. Schiffsbauten oder Zementestrich auf Holzschalung) sollte ein Glasfasergewebe in den Kleber eingelegt werden. Sollte die Gesamtfläche 30 qm überschreiten, sind Dehnungsfugen einzubauen. Die Anschlußfugen im Wand-/Bodenbereich sind generell mit Adhesal-Fugenversiegelung zu versiegeln.

 

Dünnbett

- kalibrierte Natursteinplatten

- Estrich vorhanden

- größere Festigkeit der Lastverteilungsschicht

- geringe Schwindspannung

- hohlraumfreie Belagskonstruktion

Mittelbett

- größere Unebenheiten im Estrich

- Toleranzen in der Belagsstärke über 1 mm

- größere Längenabmessungen der Platten

Dickbett

- nichtkalibrierte Platten

- irreguläre Plattenmaße (Polygonalplatten)

- unterschiedliche Plattenstärken

- Unebenheiten im Untergrund

- erhöhte Anforderung an die Ebenheit

Anwendungsbereiche der einzelnen Verlegearten

 

Die Platten sollten nur im Naßsägeverfahren geschnitten werden. Sie können bei Bedarf ohne Schlag gegen die Schichtung gebohrt werden. Es dürfen nur Dübel verwendet werden, die nicht "auseinanderspreizen", da das Material sonst reißt. Die Verlegung ist lose, im Mörtelbett oder bei Bodenbelägen auf ebenem Untergrund mit Fliesenkleber möglich.

Für die Verlegung der Bodenplatte im Dünnbett sollte grundsätzlich ein flexibler Kleber verwendet werden. Auch bei den Fugen sollte man auf einen flexiblen Fugenmörtel zurück greifen. Beachten Sie die Angaben der einzelnen Hersteller für die Verarbeitung.
Wir empfehlen hierfür einen Kunststoff vergüteten hydraulischen Klebemörtel und einen darauf abgestimmten Fugenmörtel. Bei der Verlegung im Mörtelbett wird Trasszement empfohlen.

Dem Laien wird geraten nach dem Verlegen und vor dem Verfugen wie folgt vorzugehen: Den verlegten Bodenbelag gut säubern und trocknen lassen. Anschließend den Belag versiegeln. Nachdem die Versiegelung gut ausgetrocknet ist, kann verfugt werden. Wenn alle diese Arbeiten erledigt sind, muß der Boden vor dem endgültigen Versiegeln sauber sein. Die Versiegelung verleiht dem Schiefer einen leichten Glanz und die Farben kommen erst dadurch richtig zum Ausdruck. Eine Versiegelung ist grundsätzlich zu empfehlen, da diese den Schiefer auch vor Verschmutzung schützt.


Schiefer wird in der Regel mit Naßschneidemaschinen und einem geeigneten Diamantblatt geschnitten, ähnlich Marmor oder Granit. Entsprechende Maschinen können im Fachhandel ausgeliehen oder gekauft werden. Ansonsten kann Schiefer auch mit einer Flex in Verbindung mit einem Steinblatt oder einem Diamantblatt für Trockenschnitt geschnitten werden. Schiefer läßt sich problemlos schneiden und franzt nicht aus.

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