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Die mineralogische Untersuchung von Schiefer

Eine quantitative Analyse der mineralogischen Zusammensetzung mittels Mikroskopie ist aufgrund der Feinkörnigkeit von Schiefern nicht möglich. Daher wird eine röntgenographische Phasenanalyse (Röntgendiffraktometrie) durchgeführt, bei der die Nachweisgrenze je nach Matrix und Struktur zwischen 0,5-5 Masse-% liegt und die Summe der kristallinen Phasen auf 100 % hochgerechnet wird. Die Quantifizierung der Mineralphasen erfolgt nach dem Rietveld-Verfahren auf der Basis veröffentlichter Kristallstrukturdaten. Amorphe Anteile wie Eisen- und Manganoxihydroxide oder organische Substanzen werden dabei nicht erfasst.

Sämtliche Untersuchungen zur mineralogischen Zusammensetzung wurden am Institut für Mineralogie der TU Bergakademie Freiberg vorgenommen.

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